Kurzer Rückblick - Warum CSS?
1993: Nur Struktur
Abschnitt betitelt „1993: Nur Struktur“Die allererste Version des Web kannte gar kein CSS. Eine Webseite bestand nur aus HTML - reine Struktur, keine Gestaltung:
<html> <body> <h1>Das Studium</h1> <p> Studienziel ist es, breit gefächerte technische und kreative Kompetenzen zu vermitteln... </p> </body></html>Der Browser hat das mit seinen eigenen Standard-Styles dargestellt - keine Schriftwahl, keine Farben.
1994: Browser erfinden HTML-Tags fürs Design
Abschnitt betitelt „1994: Browser erfinden HTML-Tags fürs Design“Es gab noch kein Stylesheet-Format. Also hat Netscape eigene HTML-Tags nur für die Darstellung erfunden. Andere Browser haben das übernommen:
<html> <body> <h1><font face="Arial" color="blue">Das Studium</font></h1> <p> <font size="+1">S</font>tudienziel ist es, breit gefächerte technische und kreative Kompetenzen... </p> </body></html>Ab ~2001: CSS als eigenes Stylesheet
Abschnitt betitelt „Ab ~2001: CSS als eigenes Stylesheet“Erst mit CSS wurde die Trennung möglich, die heute selbstverständlich ist: HTML bleibt bei der Struktur, ein externes Stylesheet übernimmt die Gestaltung.
<head> <link rel="stylesheet" href="fh.css" /></head><body> <h1>Das Studium</h1> <p> Studienziel ist es, breit gefächerte technische und wirtschaftliche Kompetenzen... </p></body>h1 { font-family: Arial; color: blue;}Warum das besser ist:
- Zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten, die reines HTML nie hatte
- Einheitliche Gestaltung über beliebig viele Seiten hinweg: eine Datei ändern, überall wirkt’s
- Arbeitsteilung: Wer Inhalte schreibt, muss sich nicht um Farben & Schriften kümmern - und umgekehrt
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